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Wie schon im Untertitel gesagt, befasst sich dieses Sonderheft mit Aspekten der neueren Forschung zu Schiller, hier vor allem mit einigen ausgewählten Dramen. "Wallenstein" wird beispielsweise gleich in drei Aufsätzen auf höchst unterschiedliche Weise behandelt. Zwei der insgesamt neun Aufsätze sind der Auseinandersetzung mit Gedichten Schillers gewidmet. Hervorzuheben ist dabei besonders der Beitrag "Für einer Zeitung Gnadenlohn"? von Ursula Naumann, der sich mit dem Gedicht "Die berühmte Frau" und dessen Kritikerin Sophie Ludwig sowie deren Buch "Juda oder der erschlagene Redliche" befaßt. Dieser Beitrag dürfte auch für Frauenrechtler von großem Interesse sein. Der Herausgeber des Sonderheftes war bemüht, männliche wie weibliche Schiller-Forscher gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen. Vor allem jedoch gab er neben renommierten Literaturwissenschaftlern auch jüngeren die Möglichkeit, ihre Sicht einzubringen. So läßt sich aus dem vorliegenden Heft zwar nicht ableiten, wo die Schwerpunkte heutiger Schiller-Forschung liegen, jedoch deuten sich einige neue Wege bei der Erschließung der Werke Schillers sowie seiner Person an.
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