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Die Dampfmaschine zog nicht nur Wagen. Sie zog Menschen aus jahrhundertealten Dorfgemeinschaften in Städte, die für sie nicht gebaut waren. Dieses Buch erzählt die Industrielle Revolution aus der Perspektive jener, die ihre Heimat verließen, um in Fabriken zu arbeiten. Es folgt Wanderarbeitern aus Ostpreußen ins Ruhrgebiet, aus der schottischen Highlands nach Glasgow, aus der Normandie nach Paris. Es fragt: Was geschah mit den Dörfern, die ihre Jungen verloren? Was geschah mit den Familien, die in Mietskasernen lebten, ohne Garten, ohne Vieh, ohne die Rhythmen der Ernte? Die Industrialisierung war kein abstrakter Prozess. Sie war ein täglicher Kampf um Lohn, um Würde, um Überleben. Das Buch zeigt, wie sich Arbeitskämpfe, Krankheit und Kinderarbeit in das Gedächtnis der Arbeiterklasse eingruben. Es zeigt auch, wie neue Formen der Solidarität entstanden: Gewerkschaften, Genossenschaften, Nachbarschaftshilfe. Die Fabrik zerstörte alte Bindungen, aber sie schuf auch neue. Die Frage, die bleibt: Was ist von den Dörfern übrig geblieben? Und was von den Menschen, die sie verließen?
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