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In Parallel- und Gegenführung zur dominierenden Erforschung von Bildkulturen nehmen die unterschiedlichsten geisteswissenschaftlichen Disziplinen nun verstärkt die Wechselbeziehungen zwischen Stimme, Geräusch, Musik und den Möglichkeiten akustischer Speicherung in den Blick. Es gibt deshalb zurzeit einen lebendigen, interdisziplinären Diskurs innerhalb der Kulturwissenschaften, der die Grenzen der Musikwissenschaft und der Kognitionswissenschaften deutlich überschreitet. Ein wichtiges terminologisches und systematisches Kraftfeld bildet dabei der Begriff der Resonanz. Die Resonanz steht programmatisch für einen Zugang zu akustischen Phänomenen, der in Abgrenzung von den konventionellen Fragestellungen innerhalb der Musikwissenschaft und der Wahrnehmungspsychologie im Grenzbereich zwischen mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und künstlerischer Ästhetik verortet werden kann. Der Band Resonanzräume unternimmt den Versuch, intermediale Perspektiven einer Geschichte und Theorie akustischer Interventionen zu formulieren.§Mit Beiträgen von:§Diedrich Diederichsen, Kathrin Dreckmann, Wolfgang Ernst, Christoph Jacke, Helga de la Motte-Haber, Dirk Matejovski, Annika Olbrisch, Jan Ossowicz, Raphael Smarzoch, Holger Schulze und Sigrid Weigel.
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