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Die Zwieselauer Waldbahn - Diese Schmalspurbahn wurde von der Gutsverwaltung Oberzwieselau zum Holztransport gebaut. In den Abendstunden des 4. Juli 1929 zog ein fürchterlicher Orkan mit darauf folgendem Hagel über den gesamten Zwieseler Winkel und vernichtete innerhalb einer Viertelstunde Millionenwerte. Auch mehrere Todesopfer waren zu beklagen. Am schwersten betroffen war die Gutsverwaltung Oberzwieselau. Kilometerweit lag der Wald auf dem Boden und man musste dieses Holz zur nächsten Reichsbahnverladestelle Zwieselau-Bahnhof schaffen. Man schätzte an die 200.000 Festmeter Sturmholz und so entschloss sich die gräfliche Familie in Oberzwieselau, eine Waldbahn zu bauen. Auch auf dem Nachbargut Oberfrauenau waren über 500 Hektar vernichtet worden. Im ersten Jahr nach der Katastrophe mussten hier 180.000 Festmeter Holz aufgearbeitet werden. Aus allen bayerischen Gauen wurden Hunderte von Holzhauern und andere Arbeitskräfte in die Sturm geschädigte Gegend geholt, aber auch Gefangene aus dem Zuchthaus Straubing wurden beim Bahnbau und bei der Holzarbeit eingesetzt. Das Buch enthält zahlreiche historische Fotos, Urkunden und Berichte von Zeitzeugen.
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