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Ein dunkelblaues Notizbuch von 1987. Eine makellose künstliche Intelligenz im Jahr 2026. Und eine Frau, die beschließt, sich zu erinnern.Ich schreibe es auf, weil ich es noch weiß. Später weiß es nur noch das Papier.Im Jahr 2026 ist die Welt reibungslos geworden. Das allgegenwärtige KI-System Mira ordnet den Alltag, glättet jede Unsicherheit und nimmt den Menschen sogar den Schmerz des Abschieds ab. Als Hannas Mutter stirbt, hinterlässt sie kein persönliches Wort - nur ein makelloses digitales Vermächtnis.Doch im Nachlass findet Hanna ein altes, dunkelblaues Notizbuch aus dem Jahr 1987. Die zitternde Kursivschrift ihrer Großmutter erzählt von einer Zeit, als das Leben noch unperfekt war, und von einer flüchtigen Begegnung in einer kleinen Stadtbibliothek, die Jahrzehnte überdauern sollte.Hanna beginnt einer geschriebenen Linie zu folgen. Auf der Suche nach der verlorenen Intimität ihrer Familie begreift sie, dass das Festhalten an der analogen Vergangenheit zum radikalsten Akt des Widerstands gegen eine optimierte Gegenwart wird.Für Leserinnen und Leser von literarischer Near-Future-Science-Fiction und nachdenklichen Romanen über das Leben mit künstlicher Intelligenz, Erinnerung und Familie.Themen: künstliche Intelligenz · Erinnerung & Trauer · Familie über drei Generationen · nahe Zukunft · analoge gegen digitale Welt · literarische Science-FictionAuftakt der Trilogie "Die feste Linie".
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