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Seit 2006 erschafft der 1967 geborene, in Lausanne lebende Künstler Alain Huck unter der Bezeichnung "Salons noirs" grossformatige Kohlezeichnungen. Sie vermitteln in ihrer Anlage und durch die fehlende Farbigkeit ein Gefühl der Trauer, verweisen auf ein verlorenes Paradies. Verlassene Landschaften gemahnen an die Zerstörung der Zivilisation. Durch Überlagerungen von verschiedenen Bildern erarbeitet Huck bisweilen eine unscharfe Sicht auf die Vergänglichkeit des Menschen, die noch durch den flüchtigen Charakter des Materials Kohle verstärkt wird.§Erstmals präsentiert das Buch nun Alain Hucks Kohlezeichnungen. Deren Farbigkeit und Sujets verdeutlichen, dass hier zwar ein skeptischer Denker am Werk ist, aber auch einer, der durchaus optimistisch gefärbte Lichtstrahlen durch die Dunkelheit dringen lässt. Der Text verweist auf die zahlreichen Verbindungen von Alain Hucks OEuvre zum Werk von Künstlern wie Albrecht Dürer, Arnold Böcklin, Robert Longo oder Gerhard Richter.
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