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Viele Menschen stellen sich die Frage, wie der Tod Jesu am Kreuz mit der Vergebung der Sunden und der Versohnung der Welt zusammenhangt. Musste Gottes Sohn am Kreuz sterben, damit die Welt mit Gott versohnt sein kann? Der Autor gibt folgende Antwort: Von Gottes Liebe ist sein Leiden nicht zu trennen. Denn indem Gott den Menschen ihr Leben lasst, setzt er sich ihrer Gottlosigkeit aus. Darunter leidet er. Er weicht diesem Leiden nicht aus, weil er die Menschen so sehr liebt, dass er ihnen dennoch ihr Leben lasst. Dies zeigt sich an Jesus Christus. Seine Kreuzigung war nicht Gottes Wille in dem Sinne, dass Gott sie sich wunschte. Gottes Wille war allein die Liebe zu seinen Geschopfen. Diese Liebe aber hatte den Preis des Leidens und Sterbens seines Sohnes. Doch ist dieses Leiden von Gottes Ewigkeit her immer schon ein uberwundenes Leiden, wie Jesu Auferweckung von den Toten kundtut. Dies alles wird im ersten Teil des Buches ausfhrlich biblisch begrndet und im zweiten Teil systematisch entfaltet. Folgende Fragen werden unter anderem beantwortet: Was ist Snde? Was bedeutet es, dass Jesus stellvertretend fr uns starb? Was ist Freiheit und was macht uns frei? Was folgt aus Jesu Tod fr die christliche Ethik? Was bedeutet es, wenn Christen behaupten, dass sich allein in Jesus Christus die Vershnung der Welt ereignet hat?Das Buch wendet sich an theologische Laien und Theologen gleichermaen. Es ist im Haupttext allgemeinverstndlich geschrieben. In Exkursen erfolgt eine theologische Vertiefung. Zusammenfassende Thesen, ein Glossar theologischer Fachbegriffe und ein Sachregister bieten Verstehenshilfen fr theologische Laien.