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Schöngeist und Scheusal: Zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen Der König, der das Staunen seines Jahrhunderts war, lässt sich nicht auf eine Formel bringen, weder glorifizieren noch verdammen, bis heute nicht: "Für einen Prozess gegen den Preußenkönig", so Jens Bisky, "ist es längst zu spät, über ein Verfahren zu seiner Seligsprechung hätte er nur gespottet. Weil es so viel über ihn zu sagen gibt, weil er immer wieder Kontroversen auslöst, ist er ?unser König?: der umstrittenste Monarch der deutschen Geschichte, Vorbild und Schreckbild. Keiner der Versuche, ihn ganz zu historisieren, ihn als einen ?normalen? Herrscher des 18. Jahrhunderts erscheinen zu lassen, hat bisher die Faszination auslöschen können, die von seiner Person und seine Zeit ausgeht." "Schriftstellerischer Schwung und kompositorisches Geschick ... Bisky verfügt über einen organisierenden Blickpunkt, der sich bewährt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Jens Bisky versteht es, mit wenigen Strichen eine historische Situation zu umreißen." (Heinz D. Kittsteiner)§§Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die "Berliner Zeitung" und ist heute Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung". Jens Bisky, der dem Vorstand der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft angehört, zählt zu den herausragenden Kennern Preußens hierzulande. 2000 erschien "Poesie der Baukunst", 2004 "Geboren am 13. August", 2005 "Die deutsche Frage" und 2007 "Kleist. Eine Biographie".
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