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Steffen Kopetzky hat einen funkelnden Abenteuerroman geschrieben, der auf historischen Fakten beruht. Er folgt einer legendaren Afghanistan-Expedition auf der 5000 Kilometer langen Reise und begegnet historischen Personen wie Lucien Camus, dem Vater von Albert, oder Alois Musil, auch genannt Musil von Arabien. Geheimexpedition des Deutschen Reichs an den Hindukusch: Nach einem Plan des Orientkenners Freiherr Max von Oppenheim ziehen sechzig Mann mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen durch Wusten und Gebirge. Das Ziel: den Emir von Afghanistan und die Stamme der Paschtunen im Namen des Islam zum Angriff auf Britisch-Indien zu bewegen. Der junge Marinefunker Sebastian Stichnote liegt mit seinem Schiff vor der Kuste Albaniens. Aus der Enge der Giesinger Gerberei seiner Bruder hat ihn das Fernweh hinaus auf See und zur vielstimmigen Funktechnik gezogen. Diese gibt ihm das Gefuhl, mit dem ganzen Kosmos in Kontakt zu stehen. Als der Erste Weltkrieg beginnt, muss die unterlegene deutsche Flotte durchs Mittelmeer nach Konstantinopel fliehen. Stichnote hat es nach den ersten Seegefechten eilig, sein Schiff so schnell wie moglich zu verlassen und schliet sich als Funkoffizier einer geheimen Expedition nach Kabul an. Ihre Reise fuhrt sie nach Syrien, Bagdad, Teheran, Isfahan und schlielich durch die persische Wuste. Am Ende hangt der Erfolg der Expedition von Stichnote ab, der mit allem brechen muss, was ihm einst heilig war.