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"e;Wir konnen ja Freunde bleiben"e;. Das ist einer dieser Schlusssatze, die am Ende mancher Beziehung stehen. Es konnte aber auch der Satz sein, den sich ein Paar bei seiner Hochzeit verspricht. Denn es ist eine Herausforderung, im Tagesgeschaft einer Ehe uber die Jahre miteinander vertraut und befreundet zu bleiben. Um die Kunst, ein ganzes Stck des Lebenswegs miteinander zu gehen, geht es in diesem Heft. Unser Ausgangspunkt ist nicht das Scheitern, an dem sich viele Diskussionen (berechtigterweise) entznden, es sind auch nicht andere Formen von Partnerschaft (so interessant sie auch sind), sondern die einfache Frage, wie man Ehe heute theologisch anspruchsvoll denken und praktisch gelingend leben kann. Schlielich ist die Ehe nach wie vor die am hufigsten gewhlte Lebensform. Die meisten Kinder werden in Ehen geboren. Und nicht zuletzt ist es immer noch der Tod, der den grten Teil der Ehen scheidet. Dass die Antworten, die unsere Autorinnen und Autoren auf diese Fragen geben, keineswegs einheitlich ausfallen, zeigt, wie vital die Debatte ist: in der Kontroverse ber die jngste Orientierungshilfe der EKD, die Dorothea Sattler und Susanne Breit-Keler fhren, treten die Differenzen zwischen der katholischen und der evangelischen Perspektive hervor. Markus Knapp und Thomas Ruster erffnen zwei unterschiedliche Zugangsweisen zum Verstndnis der Sakramentalitt. Und Michael Rosenberger stellt die eingangs formulierte These in Frage, nach der Ehepaare Freunde bleiben sollten. Daneben ist auch der Korb aus der Praxis reich gefllt: unter anderem kommen mit Norbert Wilbertz und Klaus Schmalzl zwei erfahrene Eheberater zu Wort - und nicht zuletzt lassen drei renommierte Prediger in ihre homiletische Werkstatt blicken. So stecken in diesem Heft Impulse fr alle, die mit der Ehe in all ihren Facetten zu tun haben - ob als Begleiter oder Beteiligte. brigens wollen - so die letzte Markt-Media-Studie best for planning (b4p) - in diesem Jahr 580.000 Mnner heiraten, aber nur 550.000 Frauen. Ehen sind eben von Anfang an voller berraschungen.
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