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Ein reales Ereignis liegt diesem groen Liebes- und Dokumentarroman zugrunde: 1896 zogen schwedische Bauern nach einer religiosen Erweckung ins Heilige Land. Lagerlof schildert die Schicksale der Auswanderer und der Daheimgebliebenen meisterhaft in kraftigen, farbigen Bildern und lasst Tradition und Moderne aufeinanderprallen. Zwei gleichgewichtige Handlungsstrnge sind kunstvoll und eng miteinander verflochten: die Geschichte des jungen Ingmar Ingmarsson, der auf seinem vterlichen Hof bleiben will und sich in eine fast mythische Tradition stellt, und die Entwicklungen um die Anhnger des neuen Glaubens, die mit dem Alten brechen und sich einer amerikanischen Kolonie in Jerusalem anschlieen. Ingmar Ingmarssons Schwester Karin, die den Hof fr ihren heranwachsenden Bruder fhrt, wird zur Anfhrerin der Auswanderer, versteigert den Hof, um Geld fr die Jerusalem-Reise zu haben, und bringt ihren Bruder so um sein Erbe. Indem Ingmar die Tochter des neuen Hofbesitzers heiratet, erhlt er den Hof doch noch - aber der Preis, den er und zwei Frauen dafr zahlen, ist hoch. Letztendlich gehrt der Sieg - wie oft bei Lagerlf - der tiefen, geluterten Liebe. Dass das Problem des religisen Fanatismus, der Auswanderung und des Lebens in der Fremde bis heute nicht an Aktualitt verloren hat, zeigt auch die Roman-Verfilmung des dnischen Regisseurs Bille August aus dem Jahr 1996.