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Eine Selbstbefragung a la Knausgard, ein Gedankenroman wie David Foster Wallaces Unendlicher Spa - dieser Roman ist so komplex wie klug, so polemisch wie politisch, so bewegend wie bedeutend. Rom in den Siebzigerjahren, im gutbrgerlichen Quartiere Trieste ... Ein paar Ehemalige der Privatschule San Leone Magno begehen eines der brutalsten Verbrechen der Zeit. Edoardo Albinati ist damals auch auf diese Priesterschule gegangen. Vierzig Jahre lang hat er das Geheimnis seiner schlechten Erziehung gehtet. Nun erzhlt er es, und zwar so, als wrde ihm vom Grund eines tiefen Brunnens sein Spiegelbild entgegenblinzeln. Entstanden ist ein Roman von verblffender Vielfalt. Es geht um die Teenagerzeit, um Sex, Religion und Gewalt; um Geld, Freundschaft, und Rache, um legendre Lehrer und Priester, Krawallmacher, kleine Genies und Psychopathen, um rtselhafte Mdchen und Terroristen. Aus diesem Gemisch lsst Albinati eine versunkene Epoche unverklrt wieder aufleben. Doch er lsst es nicht bei der Erinnerung bewenden, sondern stellt sich den groen Fragen unserer Tage, analysiert Alltagsphnomene, leitet Entwicklungen her, liefert Prognosen - scharfsinnig, manchmal zornig und immer mit besonderem Augenmerk auf die Dinge jenseits des Scheins. Ich habe alles gegeben, was ich hatte und nicht hatte, Geschichte, Gespenster, mein Schreiben ... Edoardo Albinati