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Der politische Haftling Mikola Dziadok schrieb von 2010 bis 2015 Essays uber das Innenleben der Gefangnisse in der Republik Belarus. Damals sa er aus politischen Grunden ein - die jungste Repressionswelle unter Diktator Lukashenko brachte ihn erneut hinter Gitter und er wurde Ende 2021 erneut zu funf Jahren Haft verurteilt. Dziadok beschreibt und analysiert den Gefangnisalltag und wesentliche Elemente des belarusischen Strafvollzugssystems - bis hin zur Selbstverletzung als auerstem Mittel der Gefangenen, um ihr eigenes Leben, ihre Gesundheit und Wurde zu schutzen. Das belarusische PEN-Zentrum hatte das Buch 2018 mit dem Franzischka Aljachanowitsch Preis ausgezeichnet, als bestes Buch, das in Haft verfasst wurde. Inzwischen wurde das PEN-Zentrum vom Regime aufgelost.